In diesen Monaten planen wir die Hallensaison auf Hochtouren und man kann sagen, dass wir erfreulich gut ausgelastet sind. Eigentlich geht es jetzt nahtlos Woche für Woche bis Weihnachten in Einem durch und auch das kommende Jahr ist bereits fast ausgebucht. Ein Trend, der gerne so weitergehen kann.

Bundeschampionat
Wie es äußerlich scheint, haben sich die Bundeschampionate nach der Coronazeit gefunden und sind auf dem Weg wieder zu einer stabilen Veranstaltung zu werden.
Es fällt auf, dass sich, wie überall im Sport, die einzelnen Disziplinen immer weiter extrem spezialisieren. Darauf gehe in einer der nächsten Kolumnen tiefer ein.
Den Zuschauerzuspruch fand ich bemerkenswert und er zeigt, dass doch viele an der Veranstaltung hängen und sich gerne auf den Weg nach Warendorf machen.

Wie in jedem Jahr waren viele gute Pferde und Ponys aus dem Rheinland am Start und über Richterurteile kann man lange diskutieren. Derjenige, der gewinnt, hat in der Regel weniger Kritik als die, die dahinterkommen.
Wenn es in der Vergangenheit auch schon eine deutliche größere Medaillenausbeute gab, waren wir doch in fast allen Finalprüfungen mit Rheinische Zuchtprodukten vertreten, die tolle Auftritte hatten und oft mit etwas Pech am Podium vorbeigeschrammt sind.
Für uns, die alle Youngster des Verbandes verfolgen möchten, ist es kaum möglich an allen Plätzen gleichzeitig zu sein, wenn die Pferde und Ponys starten. Trotzdem haben wir versucht vor Ort immer präsent zu sein und die Auftritte live mitzuverfolgen.

Und noch ein wehmütiger Gedankengang zu den außerordentlichen Erfolgen der Familie Eckermann beim Bundeschampionat. Jetzt verstehen auch die letzten, was ich nach der Fusion immer angeklagt habe. Wir haben mit Otmar Eckermann einen Züchter an andere Verbände verloren, der der rheinischen Zucht immer treu verbunden war und der hier stellvertretend für ganz viele bodenständige Züchter steht. Verloren, nicht weil die Züchter die Wandervögel sind, sondern weil wir durch viel ungeschicktes Verhalten die eigenen Leute in andere Richtungen haben ziehen lassen.

Der gemeinsame Kaltbluttag in Münster
Die Stimmung  unter beiden Verbänden war gut und in der gemeinsamen Kommission herrschte über den ganzen Tag  große Einigkeit. Allerdings hatte der anhaltende Regen der vorherigen Wochen eine Verlegung in die Halle notwendig gemacht. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung. Das Rheinland hätte insgesamt noch kopfstärker vertreten sein können, doch der Anfang ist gemacht.
Mit der Grundqualität der rheinischen Zuchtprodukte brauchen wir uns nicht verstecken. In Sachen Schaukondition waren unsere Nachbarn etwas sicherer aufgestellt. Jetzt geht es im kommenden Jahr in Wickrath mit dem nächsten gemeinsamen Kaltbluttag weiter.

Geschäftsstelle
Ein halbes Jahr nachdem Dana Leske uns verlassen hat, merken die meisten Züchter an ihren eigenen Stutbuchangelegenheiten, was ich schon oft gesagt habe. Wie Christina Gaube und Dana Leske, Jahr ein Jahr aus, zuverlässig die Geschäftsstelle geführt haben, ging weit über eine normale Anstellung hinaus und wurde immer als selbstverständlich hingenommen. Momentan sind wir immer noch in der Neustrukturierung des Büros, was bei vielen Züchter gerade nicht unbemerkt bleibt. Aber es hilft alles nichts, wir arbeiten weiterhin an einer Lösung für den bestmöglichen Service für unsere Züchterschaft.

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